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Amtsorakel

Fotografiere den Brief.
Versteh ihn in 10 Sekunden.

Amtsorakel übersetzt Behördenpost in Klartext, erkennt die Frist und sagt dir, worauf im Brief sie sich stützt.

Amtsorakel ist in Entwicklung. Ein Starttermin steht noch nicht fest.

Der zweite Weg öffnet dein E-Mail-Programm. Es gibt kein Formular, keine Warteliste und keinen Newsletter.

Vorführung Ein erfundener Bescheid einer erfundenen Stelle wird abfotografiert. Amtsorakel liest ihn und gibt zurück, worum es geht: 517,00 € statt 563,00 €, also 46,00 € weniger im Monat — und die Widerspruchsfrist als Datum, 13. März 2026 statt „innerhalb eines Monats“. Drei markierte Stellen im Brief zeigen, worauf sich welcher Satz stützt; am breiten Fenster verbindet je eine Linie beide Enden. Zum Schluss wird die Frist übernommen und steht mit Erinnerung im Fristen-Wächter. Die App ist in Entwicklung; die Vorführung ist nachgestellt und läuft ohne Ton.

Der Unterschied

Ein Satz, zweimal

Original · Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden; die Frist gilt auch dann als gewahrt, wenn der Widerspruch bei der in Satz 1 bezeichneten Stelle eingeht. Die Bekanntgabe gilt am dritten Tage nach Aufgabe zur Post als bewirkt, es sei denn, dass der Bescheid nicht oder zu einem späteren Zeitpunkt zugegangen ist; im Zweifel hat die Behörde den Zugang und den Zeitpunkt des Zugangs nachzuweisen. Auf die Möglichkeit der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nach Maßgabe der einschlägigen Vorschriften wird hingewiesen.

Amtsorakel

Sie haben einen Monat Zeit, um zu widersprechen.

Zugang des Bescheids

Frist

Monatsfrist nach § 31 Abs. 1 VwVfG in Verbindung mit § 187 f. BGB. Der Tag des Zugangs zählt nicht mit (§ 187 Abs. 1); die Frist endet mit Ablauf des Tages im Folgemonat, der dem Zugangstag entspricht (§ 188 Abs. 2), und bei einem fehlenden Kalendertag mit dem Monatsletzten (§ 188 Abs. 3). Fällt das Ende auf Samstag oder Sonntag, endet sie am nächsten Werktag (§ 193). Gesetzliche Feiertage sind Ländersache und hier nicht eingerechnet.

Beispielsatz zur Veranschaulichung, frei formuliert. Verständnishilfe, keine Rechtsberatung. Amtsorakel arbeitet immer am Original, nie an einer Abschrift.

Was sie tut

Drei Dinge muss man einem Amtsbrief entnehmen

Worum geht es. Was wird verlangt. Bis wann. Ein Amtsbrief ist selten kompliziert, weil die Sache es wäre, sondern weil er für die Akte geschrieben ist.

Womit Menschen ankommen

Umzug · Kind & Familie · Steuer · Jobcenter · Studium — das sind die fünf Themen, aus denen die App beim ersten Start auswählen lässt. Die Auswahl bleibt auf dem Gerät und wird nicht übertragen.

Was sie kostet

Drei Briefe im Monat kostenlos

Die Preise sind geplant und stehen erst mit dem Start endgültig fest. Es gibt bis heute kein Store-Produkt, das man kaufen könnte.

Abgerechnet würde über den App Store beziehungsweise Google Play. Beide Konten fehlen noch; solange sie fehlen, gibt es nichts zu kaufen.

Der Stand

Wann kann ich sie benutzen?

Noch nicht. Amtsorakel ist gebaut, aber nicht veröffentlicht — und bis dahin fehlen Dinge, die nicht von der Software abhängen: die Entwicklerkonten bei Apple und Google, der Beginn der Gewerbetätigkeit am 1. September 2026 und ein Einwilligungsschritt in der App, ohne den sie nicht erscheinen darf.

Vorschau — noch nicht verfügbar

So wird der Code aussehen, der später zur App führt. Er trägt schon die richtige Adresse — amtsorakel.de —, aber dort liegt heute noch nichts: Wer ihn jetzt scannt, landet im Leeren. Es gibt keinen Ladeknopf, keine Warteliste und kein Store-Abzeichen, weil es nichts gibt, was dahinterstünde.

Wer beim Start Bescheid wissen möchte, schreibt eine Zeile an info@amtsorakel.de. Die Nachricht wird gelesen und beantwortet; gespeichert wird sie nur, solange das dauert.

Fragen

Was Leute zuerst wissen wollen

Welche Briefe werden erkannt?
Bescheide, Mahnungen sowie Behörden- und Geschäftspost — also die typischen Briefe, bei denen unklar ist, was sie bedeuten und was zu tun ist. Fotografiert wird mit dem Handy; mehrseitige Bescheide gehen auch, bis zu fünf Seiten und zusammen bis 15 Megabyte.
Ist das Rechtsberatung?
Nein. Amtsorakel ist eine Verständnishilfe und liefert Vorlagen zur Selbsthilfe — keine Rechtsberatung im Einzelfall. Bei komplizierten oder folgenreichen Fällen wende dich an eine Anwältin, einen Anwalt oder eine Beratungsstelle.
Was passiert mit meinen Briefen?
Konto, Briefe und Analysen liegen in der EU (Frankfurt am Main). Für die Analyse gehen die Seitenbilder an unseren KI-Dienstleister; eine Verarbeitung in den USA ist dabei nicht ausgeschlossen und über EU-Standardvertragsklauseln abgesichert. Zum Training von KI-Modellen werden sie nicht verwendet. Die Übertragung ist mit TLS verschlüsselt, die Seiten liegen in einem nicht öffentlichen Speicherbereich und sind nur über kurzlebige, signierte Links abrufbar. Löschen geht jederzeit — einzelne Briefe oder das Konto samt aller Daten.
Woher weiß ich, dass die Erklärung stimmt?
Du weißt es nicht allein von der Erklärung — deshalb steht an jeder Frist und an jedem Betrag die Stelle im Brief, aus der die Angabe stammt. Was die App nicht lesen kann, erfindet sie nicht, sondern lässt es leer und setzt einen Warnhinweis. Jede Analyse trägt sichtbar den Hinweis, dass sie von einer KI stammt.